In der Zeit vom 23. bis 27. Februar 2026 fand an der Sprachförderschule in Oberwiehl eine Projektwoche zum Schuljahresmotto statt: Wir sind die Zukunft – steh auf für Mensch und Umwelt! In vielfältigen Projekten haben die Schülerinnen und Schüler in jahrgangsgemischten Gruppen spannende Themen erkundet. Dabei gab es fünf verschiedene Projektgruppen, die sich auf die Ziele zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030 der Vereinten Nationen) beziehen: Ernährung, Müll, Spiele, Talente und Wasser.

In jeder Projektgruppe setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Nachhaltigkeit und Zukunft auseinander. So erforschte die Projektgruppe „Ernährung“, wie das alltägliche Essen mit unserem Alltag und einer gerechteren Welt zusammenhängt. Eifrig wurde gemeinsam gebacken, Obstspieße oder gesunde Brote mit Gemüse gestaltet. Gerne folgte man einer Einladung der „Tafel Oberberg“ nach Waldbröl, wo die Kinder aktiv mithelfen konnten, Lebensmittel für bedürftige Menschen zu verteilen. Mit Unterstützung von Sandra Busch (Bildung trifft Entwicklung/Allerweltshaus Köln e.V.) erforschten die Kinder, woher Schokolade eigentlich kommt und was „fair gehandelt“ bedeutet.
Die Projektgruppe „Müll“ setzte den Umweltschutz in den Fokus. Es wurden in der Projektwoche bunte Mülleimer zur Mülltrennung gestaltet oder ein Hotel für Würmer gebaut. Auch das Sammeln von Müll rund um die Schule und das Drehen eines Stop-Motion-Films zum Thema Recycling standen auf dem Programm. Janna Schulte von der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft hat in einem Workshop mit den Kindern Papier geschöpft. Dabei haben die Kinder erlebt, wie aus Altpapier neues Papier entstehen kann.

Ihre ganz persönlichen Talente konnten die Kinder in der gleichnamigen Projektgruppe „Talente“ entdecken und in einer Talentshow präsentieren. Es wurden gemeinsam Traumschulen gebaut und die Kinder lernten Schulwege in aller Welt kennen. Ganz beeindruckend war dabei, was Kinder auf sich nehmen, um die Schule besuchen zu können. Als gemeinsames Talent wurde übrigens das Spielen entdeckt.
Mit der Unterschiedlichkeit von Spielzeugen in aller Welt beschäftigte sich die Projektgruppe „Spiele“. Dabei stellten sich die Kinder die Frage: Woher kommt unser Spielzeug, ist es eigentlich nachhaltig und wie spielen Kinder weltweit?
Auch mit dem Thema Kinderrechte wurde sich auseinandergesetzt und insbesondere mit dem Recht, „spielen zu dürfen“. Die Schülerinnen und Schüler verglichen ebenfalls altes und neues Spielzeug und bastelten eigenes, nachhaltiges Spielzeug.

In der Projektgruppe „Wasser“ standen diese Fragen im Mittelpunkt: Wo ist überall Wasser, wofür brauchen wir es und gibt es überall genug Wasser? Die Kinder erforschten, warum Wasser zu sparen so wichtig ist und führten zahlreiche Experimente durch.
Am Freitag stellten dann alle Gruppen ihre Ergebnisse in ihren Projekträumen vor. Alle Kinder und Lehrkräfte waren begeistert von einer aktionsreichen Woche mit Spiel, Spaß, Erforschen und Lernen.
Nach erfolgreicher Registrierung im Netzwerk „Schule der Zukunft“ ist die Projektwoche ein weiterer Baustein auf unserem Weg zu einer zertifizierten Schule der Zukunft. Unser Ziel ist es, die Ziele für nachhaltige Entwicklung unseren Kindern erlebnis- und praxisorientiert zu vermitteln. „Es gibt keinen besseren Lernmotivator als das grundlegende Erlebnis der Selbstwirksamkeit im Lernprozess“, so Schulleiterin Daniela Nyenhuis.
Daniela Nyenhuis
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