Bedeutende Anerkennung für die Gestaltung der Parks in der Wiehlaue: Gestern ist das Projekt „Parkstadt“ mit dem NRW-Landschaftsarchitekturpreis 2026 ausgezeichnet worden.

Foto: Christian Wendling
Mit dem Preis würdigt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen NRW herausragende Projekte in verschiedenen Kategorien. Die Wiehler Anlagen Alter Kurpark und Wiehlpark sind in der Rubrik „Spiel und Bewegung“ prämiert worden. Der Entwurf dazu stammt von Professor Thomas Fenner und seinem Düsseldorfer Planungsbüro „studio grüngrau“. Er nahm gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Klaus Brandhuber den Preis gestern Abend bei der offiziellen Preisverleihung auf der Zeche Zollverein in Essen entgegen.
Mit den beiden Planern freut sich Bürgermeister Ulrich Stücker über die angesehene Auszeichnung. „Die Planungen für Kurpark und Wiehlpark sind im Rahmen eines aufwendigen Verfahrens entstanden, zu dem auch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung gehört hat“, betont er: „Die fachliche Anerkennung für das Projekt bedeutet eine Wertschätzung für alle Beteiligten – von Rat und Verwaltung über die Planungsbüros bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern.“
Die Fachjury des NRW-Landschaftsarchitekturpreises würdigt in ihrer Begründung den Ansatz der Stadt: „Wiehl verfolgt seine Entwicklung mit einem Wettbewerbsverfahren, das Stadtentwicklung und Freiraumplanung als langfristige Perspektive kombiniert betrachtet.“ Das Gesamtkonzept hat offenbar überzeugt. „Bei den Projekten in der Wiehlaue ist es gelungen, Städtebau, Erholungsbedürfnis und Ökologie schlüssig zusammenzuführen“, so die Jury weiter. „Das größte Lob aber bedeutet für uns, wie sehr die Menschen Kurpark und Wiehlpark annehmen und wie gern sie dort ihre Freizeit verbringen“, sagt Bürgermeister Ulrich Stücker.

Alle zwei Jahre lobt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen NRW den Wettbewerb um den Landschaftsarchitekturpreis aus. In diesem Jahr sind bei 27 eingereichten Arbeiten außer Wiehl Projekte in Lüdenscheid, Witzhelden, Schwerte und Münster prämiert worden. „Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen beispielhaft, wie Landschaftsarchitektur zu Klimaanpassung, ökologischer Revitalisierung und qualitätsvollen öffentlichen Räumen beitragen kann – sowohl in realisierten Projekten als auch in konzeptionellen Ansätzen“, so der Bund in einer Mitteilung.
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