Mit der feierlichen Taufe ihres neuen Heißluftballons hat die Volksbank Oberberg den offiziellen Start eines außergewöhnlichen Projekts gefeiert. Der Ballon wird künftig als weithin sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem Oberbergischen unterwegs sein.

Im Wiehlpark verfolgten am Donnerstagabend mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher, wie der Ballon gemeinsam mit elf weiteren Heißluftballons zu einer Fuchsjagd über dem Oberbergischen abhob. Nach 38 Jahren ist damit wieder ein Heißluftballon der Volksbank Oberberg am Himmel über der Region unterwegs.
„Die Entscheidung für einen eigenen Heißluftballon ist uns leicht gefallen. Er passt hervorragend zur Volksbank Oberberg, weil er für Weitsicht, Vertrauen und den Mut, neue Perspektiven einzunehmen, steht. Gleichzeitig ist er kein Symbol für Weltreisen. Wie die Volksbank Oberberg ist auch der Ballon fest in unserer Heimat verwurzelt und künftig über unserer Region unterwegs“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Jörn Richling. Sein Dank galt dem Ballonsport-Club Nümbrecht, der die Veranstaltung organisiert und gemeinsam mit elf weiteren Ballonteams ein außergewöhnliches Erlebnis ermöglicht hatte.
Auch für Stefan Pack, Vorsitzender des Ballonsport-Club Nümbrecht und Pilot der ersten offiziellen Fahrt, war der Abend ein besonderer Moment. „Nach 38 Jahren wieder einen Ballon der Volksbank Oberberg in unserer Flotte zu haben, freut uns sehr. Diese Partnerschaft bedeutet uns viel und wir sind stolz darauf, dieses Projekt gemeinsam umzusetzen.“
Nach der traditionellen Taufe mit Sekt wurde der Heißluftballon D-OVOB startklar gemacht. Pilot Stefan Pack hob gemeinsam mit dem neuen Vorstandsmitglied Marc Gottschlich als erster Teilnehmer der Fuchsjagd ab. Wenig später folgten die weiteren Ballone und sorgten für ein beeindruckendes Bild am Abendhimmel über Wiehl. Nachdem am Nachmittag noch ein kurzes Gewitter über die Region gezogen war, herrschten zum Start nahezu ideale Bedingungen. Wegen weiterer aufziehender Regenwolken entschied sich die Besatzung vorsorglich für eine Landung nach rund 25 Minuten in Wiehl-Börnhausen.
Für Marc Gottschlich war es die erste Ballonfahrt überhaupt und zugleich eine einmalige Gelegenheit, seine neue Heimat aus einer ungewohnten Perspektive kennenzulernen. „Von oben wird noch einmal deutlich, wie vielfältig und schön unsere Region ist. Diese Ruhe, die Weite und der Blick über Wälder, Dörfer und Felder waren beeindruckend. Für mich war das ein außergewöhnlicher Einstieg in meine neue Heimat und ein Erlebnis, das ich sicher nicht vergessen werde“, sagte Gottschlich.
Nach der Landung richteten sich alle Blicke auf den sportlichen Höhepunkt der Fuchsjagd. Die übrigen Ballonteams versuchten, ein Markierungsseil möglichst nah am Korb des gelandeten Volksbank-Ballons abzuwerfen. Am besten gelang dies dem Wiehler Markus Pieper. Der frühere Weltmeister und mehrfache Deutsche Meister im Ballonfahren platzierte sein Seil nur 1,75 Meter vom Ziel entfernt und gewann damit den Wettbewerb. Anschließend wurde Marc Gottschlich gemeinsam mit den anderen Erstfahrern traditionsgemäß nach seiner ersten Ballonfahrt in den Kreis der Ballonfahrer aufgenommen.
Den Abend ließen die Beteiligten gemeinsam mit zahlreichen Gästen in der Hauptstelle der Volksbank Oberberg ausklingen. Künftig wird der Volksbank-Ballon regelmäßig über dem Oberbergischen unterwegs sein und die enge Verbundenheit der Volksbank Oberberg mit ihrer Heimat weithin sichtbar machen.
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Fotos: Christian Melzer



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