Weltgebetstag der Frauen in Wiehl: „Durch das Band des Friedens“  

„Der Frieden ist das Band, das uns zusammenhält“, sagte Prädikantin Ute Schell im Weltgebetstagsgottesdienst in Wiehl. Sie ist Vorsitzende im Kreisverband An der Agger der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland Ute Schell und begrüßte rund 40 Frauen im evangelischen Gemeindehaus Wiehl.

Fotos: Kirchenkreis An der Agger/Vera Marzinski

Dieses Jahr haben palästinensische Christinnen die Liturgie für den weltweiten ökumenischen Gottesdienst geschrieben. „…durch das Band des Friedens“, heißt das Motto in diesem Jahr. Das scheine nur eine Vision zu sein angesichts der aktuellen Geschehnisse, sagte Ute Schell. „Aber wann, wenn nicht jetzt, soll man für den Frieden beten?“

Weltweit laden Frauen aller Konfessionen jedes Jahr am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag ein. Im Kirchenkreis An der Agger fanden an diesem Tag fast 20 Veranstaltungen statt. In Wiehl wurde der Gottesdienst von Frauen aus der Evangelischen Kirchengemeinde, aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wiehl-Hüttenstraße und der katholischen Pfarrgemeinde Wiehl vorbereitet und gefeiert. Lieder wie “Wa laysa li siwak” (Ich schenke Dir mein Herz) oder der „Friedensweg“ reihten sich zwischen die Texte.

Die Kollekte der Weltgebetstagsgottesdienste geht an Projekte weltweit, darunter zwölf sorgfältig ausgewählte Projekte in Israel und Palästina, in denen auch palästinensische und israelische Frauen zusammenarbeiten. Von 2020 bis 2022 haben palästinensische Frauen die Liturgie erarbeitet. 2017 wurden die Christinnen in Palästina ausgewählt, die Liturgie für den Gottesdienst 2024 zu gestalten.

Nach dem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 habe es Diskussionen in der deutschen Kommission des Weltgebetstags gegeben, auch im Kirchenkreis An der Agger. In den Gottesdiensten wurde für Frieden in ganz Israel und in der Welt gebetet.

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