Neue Urnenmauer auf dem Wiehler Friedhof

Auf dem Friedhof in Wiehl steht eine neue Bestattungsmöglichkeit zur Verfügung: eine Urnenbestattung in der neu angelegten Natursteinmauer.

Aus Grauwacke erstellt wurde die neue Natursteinmauer, in der nun Urnenbestattungen möglich sind. Foto: Stadt Wiehl

Die aus heimischer Grauwacke erstellte Mauer wurde in U-Form angelegt und befindet sich oberhalb der Kriegsgräber. In der Mitte der Anlage laden zwei Bänke zum stillen Gedenken unter einer neu gepflanzten Gold- Gleditschie ein. Zur Verfügung stehen insgesamt 38 Stellen, ein Urnen-Reihengrab besteht aus maximal zwei übereinander liegenden Stellen. Die Plätze werden der Reihe nach und von unten nach oben belegt.

Um eine Grabpflege müssen sich Hinterbliebene nicht kümmern. Ähnlich wie bei einem Hochbeet stehen Blumen auf der Mauerkrone, immer wieder frisch gepflanzt vom städtischen Gartenteam. Die für die Urnenmauer geeigneten Behältnisse müssen biologisch abbaubar sein, die Ruhezeit ist auf 25 Jahre begrenzt. Die Namen der Verstorbenen werden auf Plaketten an der zentralen Stele zu lesen sein, die ebenfalls aus Grauwacke erstellt wurde. An Kosten fallen für eine Stelle 1.640 Euro an. Die Bestattungsunternehmen sind über die neue Möglichkeit informiert worden.

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